„Heiße“ Übung: FWEN im Brandcontainer

Dreißig Feuerwehrleute aus Edingen-Neckarhausen haben an zwei Samstagen im Mai eine besondere Trainingseinheit absolviert. Beim „heißen“ Training übten sie in einem speziellen Brandcontainer das Vorgehen im Innenangriff. Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Ladenburg, auf deren Gelände der Brandcontainer aufgebaut war.

Der Spezialcontainer wird Feuerwehren von der EnBW zur Verfügung gestellt, die ihn nach spezieller Schulung auch betreiben können. Im Container können verschiedene Szenarien simuliert werden. Etwa das Hinabsteigen in einen brennenden Kellerraum: Gibt der Vordermann zu früh Wasser ab, schlägt seinem Kameraden weiter oben heißer Wasserdampf entgegen. Auch der Schutz vor der – bei Feuerwehrleuten gefürchteten – Rauchgasdurchzündung kann trainiert werden.

„Das Training im Brandcontainer bietet unseren Atemschutzgeräteträgern wertvolle Übungserfahrung, die sich im Einsatz bezahlt macht“, bekräftigte Kommandant Stephan Zimmer. Vor allem jüngere Feuerwehrleute, die zwar die entsprechende Ausbildung, aber noch keine Realeinsätze vorzuweisen haben, könnten von diesem Training profitieren und sicherer für den Einsatz werden.

Kein Grund für den Kommandanten, nicht selbst aktiv zu werden: Er absolvierte das Training mit seinem Sohn Timo, der erstmals an der Ausbildung im Brandcontainer teilnahm.

Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen bedankt sich bei der Feuerwehr Ladenburg für die Bedienung der Übungsanlage und bei der Feuerwehr Heddesheim, die das Gas zur Verfügung gestellt hat.

Bilder: Lukas Nicolai

2016-05 Brandcontainer Ladenburg

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Feuerwehren üben in Edingen

Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen hat die diesjährige Unterkreisübung des Unterkreises Ladenburg ausgerichtet. Rund 100 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehren aus Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Dossenheim, Heddesheim, Ladenburg, Schriesheim und der Werkfeuerwehr der Chemischen Betriebe Ladenburg (CBL) waren im Einsatz.
Um 14 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Wehren auf den Bauernhof von Hans und Holger Koch in der verlängerten Bahnhofstraße in Edingen. Auf einem Anhänger hatte Stroh Feuer gefangen, das schnell auf die Zugmaschine und zwei benachbarte Hallen übergriff. Der Rauch drang auch in die Veranstaltungsräumlichkeiten von „Kochs Festscheune“ ein und brachte eine Festgesellschaft in Gefahr.
Das Szenario bot den Feuerwehrleuten zahlreiche Übungsmöglichkeiten. Neben der Personensuche im Gebäude und der Brandbekämpfung galt es Aufgaben wie die Organisation der Einsatzstelle in zwei Abschnitte oder auch die Wasserversorgung zu bewältigen. Gerade die Versorgung mit Löschwasser kann in abgelegenen Gebäuden zum Problem werden. Die Planer der Übung sorgten als Einspieler für zusätzliche Dynamik, etwa indem sie einen Atemschutznotfall simulierten oder den Wind drehen ließen. So hielten sie die Einsatzkräfte in Atem.
Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen stellte bei der Übung die Einsatz- und Abschnittsleiter. Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch die Unterkreisführungsgruppe – angesichts der Komplexität der Lage eine sinnvolle Maßnahme. Knapp eineinhalb Stunden dauerte die Übung.
Im Anschluss zogen die Einsatzkräfte ihr Resümee: Kommandant Stephan Zimmer dankte den Übungsplanern und allen teilnehmenden Feuerwehren. Sehr beeindruckt vom ruhigen und koordinierten Ablauf zeigte sich Bürgermeister Simon Michler. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Udo Dentz bescheinigte der Wehr eine „sehr gut angelegte Übung mit aktiven Einspielern“ und zog eine kurze taktische Bilanz.
Zuletzt dankte Zimmer der Familie Koch, die ihren Hof für die Übung zur Verfügung gestellt hatte. „Und dass es hier einen Partyservice gibt, ist besonders praktisch“, sagte Zimmer und leitete damit zum geselligen Teil des Nachmittags über.

Bericht des Mannheimer Morgen: http://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/edingen-neckarhausen/brandschutzer-retten-festgaste-aus-lebensgefahr-1.2756460

2016-04-30 UK-Übung

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Bauarbeiten am Schloss: Feuerwehr muss umziehen

Weil auf der Baustelle des Schlossvorplatzes in Neckarhausen die Straße geteert wird, muss die Abteilung Neckarhausen der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen von Mittwoch, 16. März, bis Samstag, 19. März, aus ihrem Gerätehaus ausziehen. Kommandant Stephan Zimmer stellt die Halle seines Handwerksbetriebes in der Flößerstraße für diese Zeit als Quartier zur Verfügung. Die Mannschaft bringt ihre Fahrzeuge und Einsatzkleidung selbst dorthin, die Gemeinde stellt Kleiderständer zur Verfügung. Eine erste Stellprobe ist erfolgreich verlaufen.
Schon seit Beginn der Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen für die Feuerwehr in Neckarhausen. Das Gerätehaus der Abteilung, das direkt neben dem Schloss an der Hauptstraße liegt, ist für die Feuerwehrleute mit den Privatautos nicht mehr zu erreichen. Zum Einsatz müssen die freiwilligen Brandschützer über die holprige, unbefestigte Straße ausrücken. „Wir sind froh, wenn die Arbeiten beendet sind und wir wieder normal ausrücken können“, äußert sich Kommandant Stephan Zimmer zur Situation. Weitere Probleme habe es bereits mit parkenden Autos gegeben, die im Baustellenbereich abgestellt worden seien.
Wie die Gemeinde Edingen-Neckarhausen mitteilt, ist es bei der Baustelle durch Arbeiten im Bereich der Haupt- und Schlossstraße sowie an Leitungen und Gehwegen zu unvorhergesehenen Verzögerungen gekommen. Laut Gemeinde kann die Straßensperrung bis zum 24. März aufgehoben werden.

Beförderungen und Ehrungen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Angehörige der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen befördert oder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Beförderungen

Zur Feuerwehrfrau/ zum Feuerwehrmann wurden befördert:

  • Braun, Robert
  • Dehoust, Mika
  • Neukirch, Markus
  • Sokolowski, Marco
  • Weißenberger, René
  • Wolf, Simone
  • Zimmer, Timo

Zur Oberfeuerwehrfrau/ zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert:

  • Dommermuth, Dominik
  • Holzapfel, Sara
  • Nicolai, Lukas
  • Schollmeier, Leon
  • Trautmann, Joshua

Zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert:

  • Bergmann, Linus
  • Henn, Hendrik
  • Imhof, Steven
  • Tschöpl, Alexander
  • Wenz, David
  • Wenz, Julian
  • Wiesian, Christoph

Zum Oberlöschmeister wurde befördert:

  • Wolf, Daniel

Zum Hauptlöschmeister wurde befördert:

  • Heinze, Markus

Zum Oberbrandmeister wurde befödert:

  • Car, Michael

 

Ehrungen

Traditionsnadel der Jugendfeuerwehr:

  • Dehoust, Mika
  • Zimmer, Timo

25-jährige Feuerwehrzugehörigkeit:

  • Aust, Patrick

40-jährige Feuerwehrzugehörigkeit:

  • Quintel, Ralf

Silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg:

  • Gärtner, Daniel

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen

Edingen-Neckarhausen. Zum dritten Mal hat die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen eine gemeinsame Jahreshauptversammlung abgehalten. Nachdem Kommandant Stephan Zimmer die Anwesenden, darunter Bürgermeister Simon Michler, viele Mitglieder des Gemeinderates und Bürgermeister a.D. Roland Marsch, im Edinger Gerätehaus begrüßt hatte, folgten zunächst die Jahreshauptversammlungen der beiden Abteilungen. Diese werden aus formellen Gründen separat abgehalten. Nacheinander berichteten die Abteilungskommandanten Michael Berger (Edingen) und Stephan Zimmer (Neckarhausen) über die Personalverhältnisse, Einsätze und geleisteten Stunden im zurückliegenden Jahr 2015. Aufgrund der hohen Einsatzzahl – insgesamt 147 Mal rückten beide Abteilungen aus – und der zahlreichen Zusatzaufgaben gingen die ehrenamtlich geleisteten Stunden wieder in die Tausende. Im Anschluss an die Berichte entlastete die Versammlung die beiden Kassiere Nicole Wetzel (Edingen) und Patrick Aust (Neckarhausen) jeweils einstimmig. Beiden bescheinigten die Kassenprüfer zuvor eine vorbildliche Kassenführung.

Zimmer: „Kommunikation ist das A und O“

Bis zu diesem Zeitpunkt waren erst rund zehn Minuten der Versammlung vergangen. „Hoffentlich hat jeder von euch daheim noch etwas gegessen, denn heute wird’s ein bisschen dauern“, hatte Kommandant Stephan Zimmer noch zu Beginn der Versammlung mit einem Augenzwinkern gewarnt. Im anschließenden gemeinsamen Teil der Versammlung berichtete er ausführlich über Einsätze, die die Ehrenamtlichen im letzten Jahr in Atem gehalten hatten. Ob bei Industriebränden, Unwettereinsätzen oder Großveranstaltungen wie dem Festumzug zum 1250-jährigen Jubiläum: Zimmer betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Hilfsorganisationen, der Polizei und der Gemeinde sei. „Kommunikation ist das A und O, diese Strategie werden wir in der Zukunft noch intensivieren“, gab er bekannt. Mit Blick auf die geplante Fischkinderstube am Neckar machte er auf den Sicherheitsaspekt aufmerksam. Gerade im Winter sei mit einer gefrorenen Wasseroberfläche und somit auch mit Eisunfällen zu rechnen. „Hier sind wir noch nicht gerüstet und müssen nachbessern“, mahnte Zimmer zum Ende seines Vortrags.

Jugendfeuerwehr: Stütze der aktiven Wehr

Dass die Jugendfeuerwehr der aktiven Abteilung bei den Aktivitäten und dem ehrenamtlichen Engagement in nichts nachsteht, zeigten im Anschluss die beiden Jugendwarte Daniel Gärtner (Edingen) und Sascha Hirsch (Neckarhausen) mit einer vielfältigen Bilderschau. Sie beendeten ihren Beitrag mit einem Appell an die Jugendfeuerwehrleute, der Feuerwehr treu zu bleiben und eines Tages in die aktive Wehr überzutreten.

Der neue Edinger Jugendwart heißt David Wenz

Daniel Gärtner übergab daraufhin das Amt des Jugendwartes, das er seit 2012 innehatte, an David Wenz. Dieser bedankte sich bei Gärtner, der aus beruflichen Gründen ausscheidet, mit einem Präsent der Jugendfeuerwehr für die geleistete Arbeit. Für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr erhielt Gärtner außerdem die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, die ihm Carsten Rupp von der Kreisjugendfeuerwehr verlieh.

Nach den ausführlichen Berichten der Kommandanten und ihrer Jugendwarte beantragte Bürgermeister Simon Michler die Entlastung des Kommandos, die von der Versammlung einstimmig angenommen wurde.

Michael Berger tritt 2018 nicht erneut an

Der weitere Abend stand im Zeichen von Ehrungen und Beförderungen, zudem wurden Felix Renner und Julian Wenz in den Edinger Abteilungsausschuss nachgewählt. Spannend dürften auch die Wahlen des Edinger Abteilungskommandanten im Jahr 2018 werden: Wie Kommandant Michael Berger bekanntgab, werde er dann nicht wieder zur Wahl stehen.

Michler: „Wir bringen das Hilfeleistungszentrum 2016 in eine Zeitschiene“

Am Ende der Versammlung ergriff Bürgermeister Michler das Wort. „Es geht an die Arbeit“, bekräftigte der oberste Feuerwehrmann, der seit Jahresbeginn im Amt ist. Er lobte die Zusammenarbeit mit den Kommandanten, mit denen bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Mit Fahrzeugbeschaffungen und dem Hilfeleistungszentrum stünden große Projekte an. Gerade Letzteres wolle er im Jahr 2016 „in eine Zeitschiene bringen“, so sein Versprechen an die ehrenamtlichen Brandschützer. Er sei bereit, Präsenz bei der Feuerwehr zu zeigen. Dazu gehöre auch, dass er über Einsätze der Feuerwehr per SMS informiert werde und bei größeren Einsätze auch selbst vor Ort erscheine. Abschließend dankte Michler allen, die sich in der Feuerwehr für das Wohl und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger engagieren.

B-Teil nach über zwei Stunden

Nach zwei Stunden intensiver und umfangreicher Versammlung beendete Kommandant Stephan Zimmer die Sitzung und leitete zum Imbiss und gemütlichen Teil des Abends über.