2013-05 Wer wurde alarmiert

Einsatzstatistik 2015 veröffentlicht

Geschrieben von Pressewart am in Aktuelles

Die Feuerwehr Edingen-Neckarhausen rückt zu immer mehr Einsätzen aus. Dies geht aus der Jahresstatistik für 2015 hervor, die die Feuerwehr nun erstellt hat. Insgesamt 147 Einsatzstellen fuhr die Feuerwehr an. Im Jahr 2012, als die Daten zum ersten Mal systematisch erhoben wurden, waren es gerade einmal 66 Einsätze.

Durchschnitt: 9 Einsätze pro Monat

Die hohe Zahl der Einsätze kommt auch in diesem Jahr durch die Naturgewalten zustande: Als am 7. Juli ein heftiges Unwetter über Edingen hinwegzog, hinterließ es eine Schneise der Verwüstung – und 45 Einsatzstellen, an denen die Feuerwehrleute tätig werden. Und selbst, wenn man Großeinsätze dieser Art als einen einzigen Einsatz zählt, rückten die Freiwilligen im Durchschnitt neun Mal pro Monat aus. Im Mittel waren sie jedes Mal mit 15 Feuerwehrfrauen und -männern knapp eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Einsätze waren jedoch nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt: Bereits im August hatte die Wehr die Einsatzzahlen des Vorjahres erreicht, im letzten Tertial ging es deutlich gemäßigter zu. Im Dezember wurde sie bislang zu nur einem einzigen Einsatz gerufen.

Ähnliches Einsatzspektrum wie in den Vorjahren

Die Einsatzstichworte sind ähnlich verteilt wie in den Vorjahren: Mit 30 Prozent Brandalarmen wird die Feuer-Wehr ihrem Namen gerecht. Dazu kommen 14 Prozent Alarmierungen zu Brandmeldeanlagen. Ein Viertel der Einsätze machen technische Hilfeleistungen aus, knapp ein Fünftel der Einsätze waren Türöffnungen. Die praktische Konsequenz dieser Kenntnisse: Die Feuerwehr hat ihren Übungsplan auf das Einsatzspektrum angepasst.

Die Feuerwehr ist allzeit bereit

Die freiwilligen Feuerwehrleute sind rund um die Uhr bereit zum Ausrücken. Dass die Feuerwehr aber vor allem nachts Krach macht, wie mancher meint, stimmt nicht. Nur ein Zehntel der Einsätze fand zwischen Mitternacht und 6 Uhr statt, mehr als die Hälfte hingegen zwischen 12 und 18 Uhr. Dies zeigt, wie sehr die Feuerwehr auf Freiwillige angewiesen ist: Um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, muss auch tagsüber genügend Personal verfügbar sein.

Zwei Abteilungen, eine Wehr

Wie in den Vorjahren wurden beide Abteilungen zu den meisten Einsätzen parallel alarmiert – Abteilungsalarme bleiben die Ausnahme. Die Weichen für eine gemeinsame Zukunft sind also gestellt.

Erhebung 2015 und Grafiken: Hendrik Simon Henn